← Zurück zur Startseite

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Juli 2026 · ENTWURF – vor dem ersten Verkauf anwaltlich prüfen lassen

§ 1 Anbieter und Geltungsbereich

Anbieter der Plattform „Die Website-Fabrik" unter die-website-fabrik.de ist [VOLLSTÄNDIGER NAME / FIRMA, RECHTSFORM], [STRASSE HAUSNR., PLZ ORT], E-Mail: info@i-project.net (nachfolgend „Anbieter"). Diese AGB gelten für alle über die Plattform geschlossenen Verträge. Das Angebot richtet sich an Verbraucher und Unternehmer.

§ 2 Leistung

(1) Der Anbieter erstellt auf Grundlage der vom Kunden im Fragebogen gemachten Angaben und hochgeladenen Inhalte automatisiert (unter Einsatz von KI-Systemen) eine einseitige Website und stellt sie unter einer Adresse der Domain des Anbieters bereit („Hosting").

(2) Vor dem Kauf erhält der Kunde eine vollständige Vorschau. Vertragsgegenstand ist die Website exakt in dem Zustand, den die Vorschau zum Zeitpunkt des Kaufs zeigt („wie besehen"). Ein Anspruch auf ein bestimmtes Design, bestimmte Formulierungen oder nachträgliche Anpassungen besteht nicht.

(3) Nachträgliche Änderungen sind nicht Teil der Leistung und können als separater Änderungsauftrag zum jeweils ausgewiesenen Pauschalpreis (derzeit 49 €) beauftragt werden. Ein laufender Support ist nicht geschuldet.

(4) Hosting ist im Kaufpreis enthalten, solange der Anbieter den Dienst betreibt. [ENTSCHEIDUNG: Mindestlaufzeit festlegen, z. B. „mindestens 12 Monate ab Kauf"] Stellt der Anbieter den Dienst ein, informiert er den Kunden mindestens 3 Monate vorher per E-Mail und stellt ihm die Website als HTML-Datei zum Download bereit.

§ 3 Vertragsschluss und Preis

Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde nach Ansicht der Vorschau den Kaufvorgang abschließt und die Zahlung (einmalig 49 € inkl. USt.) über den angebotenen Zahlungsdienstleister erfolgt. Die Website wird unmittelbar nach Zahlungseingang unter ihrer endgültigen Adresse veröffentlicht und der Link per E-Mail übermittelt.

§ 4 Widerrufsrecht und dessen Erlöschen

Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu (siehe Widerrufsbelehrung). Der Kunde stimmt im Kaufvorgang ausdrücklich zu, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und bestätigt seine Kenntnis, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung – der sofortigen Bereitstellung der Website – erlischt (§ 356 Abs. 4 und 5 BGB).

§ 5 Pflichten des Kunden; Verantwortlichkeit für Inhalte

(1) Der Kunde ist Diensteanbieter seiner Website im Sinne des § 5 DDG und presserechtlich Verantwortlicher für deren Inhalte. Der Anbieter stellt lediglich die technische Erstellung und das Hosting bereit.

(2) Der Kunde garantiert, dass sämtliche von ihm übermittelten Angaben – insbesondere die Impressumsangaben (Name, Anschrift, Kontaktdaten, USt-IdNr.) – vollständig, richtig und aktuell sind, und hält sie aktuell (Änderungen per Änderungsauftrag).

(3) Der Kunde garantiert, dass er an allen hochgeladenen und übermittelten Inhalten (Texte, Bilder, Logos, Dateien, Links) die erforderlichen Rechte hält und dass die Inhalte keine Rechte Dritter (insbesondere Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und Wettbewerbsrechte) verletzen und nicht rechtswidrig sind.

(4) Von der Plattform automatisch erzeugte Texte – einschließlich Impressum- und Datenschutz-Mustertexten – sind unverbindliche, automatisiert erstellte Muster und keine Rechtsberatung. Der Kunde ist verpflichtet, die gesamte Website einschließlich dieser Texte vor dem Kauf auf Richtigkeit und Eignung für seinen Einzelfall zu prüfen. Für die rechtliche Eignung übernimmt der Anbieter keine Gewähr.

§ 6 Freistellung

Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei – einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung –, die auf den vom Kunden übermittelten Angaben und Inhalten, auf der Verletzung seiner Pflichten aus § 5 oder auf dem Betrieb seiner Website beruhen. Der Kunde unterstützt den Anbieter bei der Abwehr solcher Ansprüche nach besten Kräften.

§ 7 Sperrung und Entfernung (Notice & Takedown)

Wird dem Anbieter ein hinreichend konkreter Hinweis auf rechtswidrige Inhalte einer Kundenwebsite bekannt, ist er berechtigt, die betroffene Website ohne Vorankündigung vorübergehend zu sperren oder Inhalte zu entfernen, und wird den Kunden hierüber informieren. Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht, wenn der Kunde den Verstoß zu vertreten hat.

§ 8 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Hostings, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeitsquote. Wartungsarbeiten, Störungen bei Vorleistern und Fälle höherer Gewalt können zu vorübergehenden Ausfällen führen.

§ 9 Haftungsbeschränkung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung für Datenverlust ist auf den Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.

§ 10 Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO)

(1) Soweit der Anbieter beim Hosting der Kundenwebsite und beim Betrieb des Kontaktformulars personenbezogene Daten von Besuchern der Kundenwebsite verarbeitet, handelt er als Auftragsverarbeiter des Kunden. Es gelten die folgenden Bedingungen als Auftragsverarbeitungsvertrag:

(2) Gegenstand und Dauer: Hosting der Kundenwebsite und Weiterleitung von Kontaktformular-Nachrichten an den Kunden, für die Dauer des Hostings. Art der Daten: Server-Logdaten (IP-Adresse, Zeitpunkt, abgerufene Ressource) sowie im Kontaktformular eingegebene Angaben (Name, E-Mail, Nachricht). Betroffene: Besucher der Kundenwebsite.

(3) Der Anbieter verarbeitet die Daten ausschließlich zur Vertragserfüllung und nach dokumentierten Weisungen des Kunden, verpflichtet eingesetzte Personen zur Vertraulichkeit, trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen (TLS-Verschlüsselung, Zugriffsbeschränkung, aktuelle Systeme), unterstützt den Kunden im Rahmen des Zumutbaren bei Betroffenenanfragen und meldet ihm Datenschutzverletzungen unverzüglich.

(4) Unterauftragsverarbeiter: Der Kunde genehmigt allgemein den Einsatz des Hosting-Providers [HOSTER EINTRAGEN, z. B. Hostinger International Ltd.] sowie zur automatisierten Website-Erstellung Anthropic (KI-Dienstleister; Verarbeitung der Auftragsdaten, nicht der Besucherdaten). Über beabsichtigte Änderungen informiert der Anbieter; der Kunde kann aus wichtigem Grund widersprechen.

(5) Nach Ende des Hostings löscht der Anbieter die Kundenwebsite und zugehörige Daten, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Der Kunde kann vorab einen Export (HTML-Datei) verlangen.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts; gegenüber Verbrauchern gilt dies nur, soweit zwingende Verbraucherschutzvorschriften ihres Aufenthaltsstaats nicht entgegenstehen. Ist der Kunde Kaufmann, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.